Prozessorientierte Homöopathie



Die Idee der prozessorientierten Homöopathie haben die Lehrer der Samuel- Hahnemann SchuleBerlin, Hp Andreas Krüger und Hp Hans-J. Achtzehn geprägt.

Sie entwickelte sich aus ihrer Arbeit mit den 'kranken' Menschen. Grundlage bot die „Boller Schule“ und das Wirken ihres Lehrers des homöopathischen Arztes Jürgen Becker.

Symptome sollen als Botschafter und Wegweiser verstanden werden. Durch die Kraft des Heilmittels kann der aufgezeigte Weg dann wirklich beschritten werden.

Der Mensch kann in DEN PROZESS EINER VERWANDLUNG eintreten.

Dadurch wird es dann möglich, gemeinsam mit ihm den tiefsten für seine Problematik erkennbaren Auslöser heraus zu arbeiten, zu bearbeiten und wo möglich aufzulösen .
In der homöopathischen Arznei finden wir das Bild des Vergessens.

Es hilft uns zu erinnern –das Verwahrte zu befreien .

 

Die „Anlage“ oder Konstitution ist eine Größe , mit welcher der Mensch geboren wird. In ihr sind seine Stärken und Schwächen angelegt, die diesem Menschen zunächst unbewusst für sein * In-Beziehung-Treten* mit der Umwelt und seiner Primärgruppe (Eltern und Geschwister) zur Verfügung stehen.
Trotz des unbewussten Ausdrucks ist es aber möglich, diese Anlage zu benennen, am leichtesten dann, wenn dieser Mensch Symptome zeigt, die uns diese „ Anlage“ erkennen lassen(z.B. Hautreaktionen, Anfälligkeit für Infektionen...).


Um uns ein Bild von dieser „ Anlage“ zu machen, bedienen wir uns des alten Symbols der inneren *Tafelrunde*. Diese besteht beim Gesunden aus Teilpersönlichkeiten, die unserem Wesenskern zu Diensten sind und auch untereinander einen offenen und liebevollen Kontakt pflege (zB mein innerer König/meine Dienerin...).

 

 

Bei einem kranken und/oder behandlungsbedürftigen Menschen sind durch eine nicht gegebene Entwicklungsmöglichkeit oder durch tiefgreifende traumatische Erlebnisse eine oder mehrere seiner Teilpersönlichkeiten aus dem Verband der „Inneren Tafelrunde ausgeschert,  zusammengebrochen oder dominierend hypertrophiert .
Das heißt, dass dieser Mensch oftmals mehrere Heilmittel benötigt, um gesund zu werden, je nachdem welche Persönlichkeit „Ansprüche erhebt“.

Die Tafelrunde, Homöopathie, Prozessorientiert, Heilpraxis Hilarion, Heilpraktikerin Anja Stolp, Berlin
Prozessorientierte Homöopathie, Heilpraxis Hilarion, Heilpraktikerin Anja Stolp, Berlin

 

Die homöopathische Wesenheit hilft uns zu erinnern,- so zu werden wie wir gemeint sind.

Sie gibt uns Hinweise in Form von Träumen, Symptomen, und Synchronizitäten um zu erschauen und zu erkennen, in welchen Lebensbereichen wir uns Selbst *nicht treu sind*

und uns immer weiter von dem Seelenauftrag dieser Inkarnation entfernen.

Denn nur anhand des eigenen Prozesses, der Selbstbeobachtung sowie der Selbstreflektion der eigenen Tiefe, auch innerer Konflikte, kann der Homöopath ihm ähnliche Prozesse seiner Klienten wahrnehmen und kann anhand des eigenen Erinnerns den Hilfesuchenden zur Erinnerung hinführen und ihn unterstützend begleiten, ~ hin zur Erinnerung an seinen ihm Göttlich bestimmten Weg.

 

Ebenso gehen wir als Homöopathen in einen Prozess mit den Homöopathischen Wesenheiten indem wir Ihnen als ‚Gesunde’ begegnen. Wir nehmen, wie einst der geliebte Samuel Hahnemann,  die Arznei in unterschiedlicher Potenz ein oder verreiben seine Ursubstanz in vielen Stunden und potenzieren sie selbst, prüfen die Reaktionen unseres Seelenkörpers auf den verschiedenen Ebenen unseres Seins ohne selbst erkrankt zu sein.

Wir begegnen der Wesenheit der Arznei und gehen in den Prozess.

Über Symptome, Träume, Synchronizitäten die erscheinen und die wir dokumentieren,  spricht die Wesenheit der Arznei zu uns~ und zeigt uns ihr Wirken.

Über viele, viele Jahre haben Homöopathen durch die eigene Begegnung das Mittel kennengelernt um die nun bekannte Schwingung am Patienten noch besser wahrzunehmen. Oft zeigt sich das Mittel während einer Anamnese an eigenen Empfindungen. Deshalb ist eine gewisse Empathie und Selbsterkenntnis notwendig, um den Klienten besser zu verstehen, ihn adäquat zu begleiten .
Die Symptome die ein Mittel auf allen Ebenen hervorruft sind in den Repertorien gesammelt und werden immer weiter vervollständigt und die einzelnen Mittel in einer Materia Medica beschrieben.


Anja Corinna Stolp


Das Wesen der Homöopathie

Wird etwas potenziert so gewähren wir ihm MACHT...


Seit Platon wird beim Multiplizieren ein Summand wiederholt addiert und somit wird beim Potenzieren ein Faktor wiederholt multipliziert.


In der Homöopathie haben Hochpotenzierte Arzneimittel eine weitreichend Wirkung.
Selbst kollektive Heilungen dürfen geschehen. Je höher die Potenz umso mächtiger und stärker die Heilkraft.

Die Arzneien werden in der Homöopathie stufenweise verdünnt und zwischen jedem Verdünnungsschritt verrieben bzw. verschüttelt.
Im Gegensatz zu dem weitverbreiteten Irrtum, es handle sich lediglich um eine Verdünnung, kommt der Verreibung bzw. dem Verschütteln eine große Bedeutung zu.
Erst dadurch, zusammen mit der Verdünnung, wird die Arzneikraft in vollem Maße erschlossen - selbst bei Metallen wurden so bis dahin unbekannte Arzneiwirkungen entdeckt.
Dieses Verfahren nennt man Potenzierung, abgeleitet von dem lateinischen "Potenz" (Kraft, Fähigkeit, Leistungsvermögen).

Schon bei der C3 ( Verdünnung 1:100- ab C0)ist nur noch ein Millionstel der Ausgangssubstanz enthalten. Jenseits der statistischen Nachweisgrenze (Gesetz von Avogadro), also ca. ab der C12, ist keine Materie mehr in den Arzneien enthalten . Hahnemann bezeichnete so hergestellte Arzneien deshalb auch als "geistartig" oder "dynamisch" (modern ausgedrückt energetisch), die Potenzierung wurde auch "Dynamisation" genannt.

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